Wintersonnenwende 21.12.

 

= Das zweite Jahreskreisfest

= Die längste Nacht des Jahres

= Wintersonnwende

= Alban Arthuan (keltisch, bedeutet: das Licht Arthurs)

= Mutternacht

= MODRANECHT (althochdeutsch)

= Modhro-Fest (=Mutter-Fest)

= Weihnacht  (Weihe-Nacht)

= Thomasnacht Die längste Nacht und den kürzesten Tag im Jahr bekam der Jünger Thomas als Gedenktag. Er hatte nicht an die Auferstehung Christi glauben wollen, bis dieser ihm in Gestalt erschien und ihn den Finger in seine Wunde legen ließ. Jesus, auch als Licht der Welt bezeichnet, siegte über den Tod, wie der Tag am 21. Dezember über die Nacht siegt. Symbolisiert durch den ungläubigen Thomas soll den Menschen zur Wintersonnwende klar gemacht werden, dass Jesus immer über die Dunkelheit triumphieren wird. Ab dem Thomastag wächst der Tag um einen Hahnenschrei

 

=Sonnenfest

= Jul-oder Jol-Fest, Julnacht (nordisch)

="JUL" läßt sich nach Rätsch ethymologisch als "Zauber-" oder "Beschwörungsfest" deuten. Und Odin war/ist der JUL-Zauberer oder JUL-Schamane - der "Julerich".

 

= 21.12. in der Tiefe der längsten Nacht wird das Licht wiedergeboren

= 22.12. erfolgt Stillstand und Einheit

= 23.12. Tag der Dualität und Fruchtbarkeit

= 24.12. vollzieht sich die endgültige Wende

 

Ein neuer Zyklus beginnt, der alte endet =Abschluss und Neubeginn, wie alle Jahreskreisfeste ist dieses Fest ein Übergang.

 

Mit Samhain hat der (keltische) Jahreskreis geendet. Die Toten- und Ahnenfeste haben wir jetzt hinter uns gelassen. Die Menschen, die in der dunklen Jahreszeit an Depressionen, Melancholie leiden und sich einsam fühlen bekommen ab jetzt Hoffnung und Licht ins Dunkel.

 

Denn mit dem Wintersonnwendfest, dem keltischen Alban Arthuan, erwacht das neue Leben, auch wenn es noch unsichtbar ist. Jetzt geht unser Fokus auf das Licht, den Lichtbringer, die Aktivierung und Stärkung unserer Kräfte,  auf die lichtvolle, hoffnungsvolle Zukunft. Unter der Erde  sammeln sich die Kräfte zu neuem Leben, das dann im Frühjahr durchbricht.

 

Wenn alle Bedingungen passen bricht das Samenkorn auf, zuerst nach unten um Wurzeln zu schlagen, dann erst wendet es sich nach oben und durchbricht die Erdkruste um dann in Richtung Sonne zu streben.

Dieses Beispiel kann uns helfen die richtige Zeit für unsere Aktivitäten zu finden.

 

Die neu geborene (Licht-)kraft für das  kommende Lebensjahr bewusst annehmen,  in sich aufnehmen, den inneren Kelch auffüllen, sich zu verwurzeln und dann (daran) zu wachsen und zu erblühen. Schritt für Schritt im Jahreskreis, alles zu seiner Zeit.

Die Wintersonnwende bereitet uns auch auf die Rauhnächte vor, die u.a. mit dem „wilden Heer des Odin(=Wotan, nördlich der Donau)“, und der  Percht (südlich der Donau) - besonders den Perchtenläufen in der Rauhnachtzeit einhergehen.

 

Es beginnt am 25.12. und wird auch  die „Zeit zwischen der Zeit“ genannt, das kommt daher, dass ein Mondjahr (alte Zeitrechnung) aus 354 Tagen bestand, und ein Sonnenjahr (neue Zeitrechnung) aus 365 Tagen. Die Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten lag sozusagen ausserhalb der Zeit. In dieser besonderen, magischen Zeit ist es gut wenn man Dinge die unerledigt sind, erledigt oder bereinigt. Die Vergangenheit sollte abgeschlossen werden.

Sehr lehrreich und erfahrensreich kann sein, wenn man sprichwörtlich mit dieser „Zeit geht“, sich für sie öffnet und hinhört und hineinspürt. Die Träume in der Rauhnachtszeit sollte man in einem Tagebuch notieren, sie gelten als besonders aussagekräftig für das neue Jahr.

 

Termin folgt

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